Großburschla ist noch eine Bastion der Hausgruben. Der Kanalbau in der Werrastraße ist der erste Schritt, um den Treffurter Ortsteil an eine Kläranlage anzuschließen

Großburschla Eineinhalb Jahre haben die Anwohner der Werrastraße im Treffurter Stadtteil Großburschla Staub, Lärm und immer wieder Behinderungen hinnehmen müssen. " Ich hoffe, mit der fertig gestellten Straße sind diese Schmerzen vergessen" , betont Treffurts Bürgermeister Michael Reinz (parteilos), am Mittwochnachmittag zur feierliche Übergabe der hergestellten Straße. Zunächst ließ der Trink- und Abwasserverband (TAV) einen Abwasser- sowie einen Regenwasserkanal sowie neue Trinkwasserleitungen verlegen. " Es ist sozusagen der erste Bauabschnitt, um Großburschla an eine Kläranlage anzuschließen" , sagt TAV-Verbandstechniker Frank Sauer.

 Sämtliche Haushalte klären in Großburschla noch in eigenen Klärgruben. Nach und nach sollen alle Häuser einen Anschluss an eine Kläranlage erhalten. Frühestens 2035, so seine optimistische Schätzung, könnten alle Haushalte angeschlossen sein. Es habe sehr lange gedauert, die optimale Lösung aus drei Varianten zu finden. So schied der Bau eines eigenen Klärwerks in Großburschla sowie der Bau einer Leitung zum Kanalnetz in Treffurt aus Kostengründen aus. " Die günstigste Option ist eine Leitung über Völkershausen zum Klärwerk Wanfried" , sagt der Bürgermeister.

Die Gesamtbaumaßnahme verschlang rund 644.750 Euro. Damit erhielt die Straße auf 300 Metern neuen Asphalt, acht Parkplätze neue Gehwege und eine LED-Straßenbeleuchtung. Als nächster Schritt für den Anschluss nach Wanfried sei die Sanierung der Werrabrücke und der Stützmauer der Einmündung Werrastraße erforderlich.

 

Norman Meißner

Bildunterschrift: Scherenschnitt mit Klaus-Dieter Stade (Baufirma), Bauamtsleiter Danilo Braunholz, Bürgermeister Michael Reinz, Geschäftsführer Robert Böhm (Baufirma), TAV-Verbandstechniker Frank Sauer, Bauleiterin Jana Sauerbier, Hartwig-Rolf Schönwetter (Planungsbüro) und Polier Nick Halbeisen (von links).

 

 

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