„Treffurt. Zwischen Fernweh und Heimat.“ – Kurzfilm feiert Premiere
Im vergangenen Jahr hatte die Stadt Treffurt gemeinsam mit der Stiftung für Engagement und Bildung e. V. aus Potsdam zu einem besonderen Kurzfilmprojekt aufgerufen. Unter professioneller Begleitung des Filmprojektes CINEFLEX waren engagierte Bürgerinnen und Bürger eingeladen, ihre Geschichten, Ideen und persönliche Perspektiven auf ihre Heimat einzubringen.
Aus diesen ersten Ideen entstand gemeinsam ein Konzept für einen Film, der Treffurt nicht als klassischer Imagefilm zeigen soll. Im Mittelpunkt stehen vielmehr die Menschen, die hier leben, ihre Verbundenheit mit ihrer Heimat und die Frage, was Menschen zum Bleiben, Weggehen oder Zurückkommen bewegt.
Ein Drehtag quer durch Treffurt und seine Ortsteile.
Am 7. März 2026 wurde aus dem Konzept schließlich Realität. An nur einem Drehtag war das Filmteam um Regisseur Thierry Bruehl gemeinsam mit den Beteiligten unterwegs.
Bereits am frühen Morgen starteten die Aufnahmen in Falken. Von dort führte die filmische Reise unter anderem über Schnellmannshausen, Schrapfendorf, Hattengehau, Volteroda und Ifta über Großburschla bis zurück nach Treffurt. Kirchen, Fachwerk, die Werra und die Landschaft, historischen Orte und Gebäude, markante Skulpturen und Aussichtspunkte wurden ebenso eingefangen wie kleine Szenen aus dem täglichen Leben.
Als verbindendes Element ziehen sich zwei Radfahrer durch den Film und führen die Zuschauer von Ort zu Ort. Ergänzt werden die Landschafts- und Ortsaufnahmen durch Begegnungen und Gespräche mit Menschen verschiedener Generationen. Sie erzählen von Gemeinschaft und Familie, von Arbeit und Zukunftsperspektiven, vom Aufbrechen und Zurückkehren und davon, warum Treffurt für sie Heimat ist.
Auch bekannte Orte und Wahrzeichen wie der Heldrastein und die Burg Normannstein finden ihren Platz. So ist ein rund achtminütiger Kurzfilm entstanden, der viele Facetten unserer Stadt und ihrer Ortsteile in kurzer, atmosphärischer Form miteinander verbindet.
Zwischen Fernweh und Heimat.
Der Titel bringt dabei eine zentrale Frage des Projektes auf den Punkt: Was verbindet uns mit diesem Ort, an dem wir leben? Was zieht Menschen hinaus in die Welt – und was bringt sie wieder zurück?
Der Film erzählt diese Geschichte nicht mit Werbebotschaften, sondern durch persönliche Eindrücke, Landschaften, Begegnungen und die Menschen selbst. Er möchte zeigen, was Treffurt ausmacht: Geschichte und Gegenwart, gewachsene Gemeinschaft und neue Perspektiven – und vor allem die Menschen, die unsere Stadt und Ortsteile mit Leben füllen.

Herzliche Einladung zur Filmpremiere
Nun möchten wir das Ergebnis gemeinsam mit Ihnen auf der Leinwand erleben.
Samstag, 12. September 2026
ab 18.00 Uhr Sächsischer Hof, Kirchstraße 11 in Treffurt
Beginn Filmpremiere: 19.00 Uhr.
Der Eintritt ist frei.
Im Anschluss an die Premiere geht der Kinoabend weiter: Gezeigt wird der Spielfilm „Honig im Kopf“. Die kulinarische Verpflegung übernimmt das Team vom Sächsischen Hof.
Kommen Sie vorbei, entdecken Sie unsere Stadt aus einer vielleicht neuen Perspektive und verbringen Sie mit uns einen besonderen Kinoabend in Treffurt.
Wir freuen uns auf Sie! (rb)